Oberhaching
   
   
EU-Projekttag an deutschen Schulen

Hahn diskutiert mit Schülern der 10. Klasse des Gymnasiums Oberhaching

Oberhaching - Vor allem die aktuelle europäische Krise um Griechenland war das Thema, das die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Gymnasiums Oberhaching besonders interessierte.

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Infinigate Kunden erlaufen beim B2RUN in München 2.400€ für den guten Zweck

Oberhaching - Die Oberhachinger Infinigate AG lief 2010 zum wiederholten Male beim Münchner "B2RUN", dem größten Firmenlauf mit individueller Zeitmessung in Deutschland, mit. Ganz neu war jedoch, dass in diesem Jahr auch 24 Partner des Distributors die 6,38 km lange Strecke durch den

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BGN und 4sigma begleiten junge Raucher bei der Tabakentwöhnung

Oberhaching - Im Juni 2010 startet die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten eine Kooperation mit der 4sigma GmbH mit dem Ziel, junge Raucher-/innen bei der Tabakentwöhnung zu unterstützen. Das wissenschaftlich begleitete Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene

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4sigma bot Besuchern Gelegenheit zum Mitreden und Mithören

Oberhaching - Am 18.5.2010 lud die 4sigma GmbH zu ihrem ersten Tag der offenen Tür nach Oberhaching bei München ein, bei dem die Teilnehmer mit den Experten des Gesundheitsdienstleisters und hochkarätigen Referenten über die Möglichkeiten, die Erfolgsfaktoren und die bisherigen Ergebnisse

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Fehlerhafter Vergleich von Online-Portalen und Reisebüros in

Oberhaching - Großes Kopfschütteln in der deutschen Reiseindustrie über ein angeblich "erstaunliches Ergebnis" eines Tests von Internet-Reisebüros und des stationären Vertriebs. Nach einem Vergleich von acht Online-Reisemittlern mit 72 stationären Reisebüros in Deutschland kam die in

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Frühzeitige Fehlerdiagnose bei Maschinen dank RFID

 Oberhaching - Wer den Zustand seiner Maschinen kontrolliert und kennt, ist vor teuren Überraschungen sicher. Plötzliche Produktionsausfälle können erkannt und vermieden, Kosten für Reparaturen und Ausfälle deutlich reduziert werden. Zudem lassen sich Maschinenlaufzeiten verlängern

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Schaltereinsatz von EnOcean glänzt in reinweiß

Oberhaching - Batterielose Funkschalter von EnOcean entwickeln sich zum Standard für flexible Elektroinstallationen in intelligenten energieeffizienten Gebäuden. Der Funkschaltereinsatz EnOcean easyfit ist bisher in den matten Farbvarianten Reinweiß, Anthrazit und Alu-lackiert verfügbar.

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Vier junge Männer nach versuchtem Einbruchdiebstahl in Tankstelle vorläufig festgenommen

Oberhaching - Am Mittwoch, den 09.01.2008, gegen 00.40 Uhr, teilten aufmerksame Zeugen der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München mit, dass soeben unbekannte Männer versuchen, in einer Tankstelle in Oberhaching einzubrechen. Bei den Einbrechern soll es sich nach Zeugenaussagen

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Junge Frau wird vergewaltigt

Oberhaching - Eine 21-jährige niederländische Studentin besuchte mit einem Bekannten das Oktoberfest und wollte von dort alleine mit ihrem Pkw zurück nach Holland fahren.

Die ortsunkundige junge Frau verfuhr sich jedoch und hielt schließlich am Mittwoch, den 26.09.2007,



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Wunderheilerin ermittelt

Oberhaching - Ende März bzw. Anfang April 2007 wurden zwei Frauen in Oberhaching Opfer einer Trickbetrügerin. Eine zunächst unbekannte Täterin hatte die Frauen im Alter von 37 und 42 Jahren in ein Gespräch verwickelt und von einer negativen Aura erzählt, die die Damen angeblich ausstrahlen würden.

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Freiheit bei der Umsetzung von Industriedesign

Oberhaching - Das renommierte Wiener Designbüro GP designpartners vertraut bei der Erstellung und Modifikation komplexer Freiflächen auf die Software-Lösung thinkiD DesignXpressions der think3, Oberhaching bei München. Das Team des internationalen, multidisziplinären Designbüros

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Mittwoch, 01 Februar 2012 16:37

Biergärten 200

geschrieben von 
Biergärten 200 Zeichnung von Birgit Weierer

Einer wie Pips geht gern in Münchens Biergärten . wie wohl alle echten Minganesen und die falschen natürlich auch, ganz besonders die aus Japan und aus Australien und aus den östlichen Emiraten zwischen Abu Dhabi und Dubai. Und dies nun schon seit rund 200 Jahren.

Also, nicht etwa der Pips – der ist ja dann doch noch etwas jünger! Aber Fakt ist: heuer vor 200 Jahren wurden die Münchner Biergärten erfunden, ein über alle Massen sehr glückliches Unternehmen, und seit genau anno 1812 dürfen die Münchner in (fast) alle Bierkeller ihre heimatliche Brotzeit mitbringen. Vom selbstgemachten Wurschtsalat bis zum Obatza, dazu Radi und Brezn und Schnittlauchbrot und Emmentaler und Schweinsbraten und Würstl und Blaukraut und Knödeln und alles. Bloss Bier durfte und darf man nicht von zu Hause mitschleppen – das gab’s und gibt’s natürlich in allen überschäumenden Minga-Biergärten in Mass und Übermass, Prost.

Einer wie Pips kann sich noch gut daran erinnern, wie ihn als Winz-Knirps oder Dreikäse- bzw. Siebenwürstl-Hoch sein Ur-Opa zum ersten Male in einen Münchner Biergarten mitnahm und wie er in den mit Gästen zugerammelten Biergartengestühl samt der Befreiungshalle, sprich: Kult-Klo, und den Hirschen mit Edelstoff und den Gantenburschen zum Ozapfn und dem Hendlgrill und den Ochsen- und Spanfakl-Backstationen und der dazugehörigen Blasmusi im Schatten der grossen Kastanien seine Augen und Ohren vor lauter freudigem Staunen weit aufgerissen hat. Und seinen kleinen Schlund auch, der damals aber noch nicht mehr reinkriegte als eine saubere Limo, vielleicht auch zwei oder drei. Und das Ganze war ein irres Erlebnis, von dem er heute als reifer „Schluss-Junior“ oder auch bereits als beginnender „Jung-Senior“ zehrt und verdaut, besonders wenn er durstig ist, aber bestimmt nicht mehr auf Limo.

Laut Ur-Opa hat also genau am 4.Jänner 1812 König Max I-Joseph das wichtige und notwendige Dekret erlassen, dass die Braukellereien ihr süffiges Bier selbst ausschenken durften – Speisen hingegen nicht. So brachte die bierfreudige Menschheit ihre „zum bierischen Auffangen“ mutierte Brotzeit einfach von daheim mit, was nicht verboten war, und es ist noch heute so üblich und gute Tradition und inzwischen sogar mit Tischdecken, Tellern, Bestecks, Servietten und sogar Kerzenlicht aufgemotzt ein weltweit einzigartiges Kulturgut geworden.

Notwendig wurde das königiche Dekret übrigens, weil die damaligen Münchner Wirte befürchteten, durch den Ausschank des starken Sommerbocks direkt am Keller, über dem die schattenspendenden kühlenden Kastanien wuchsen, würde ihr Kundschaft „gestohlen“. Anno 1773 verbot der Münchner Magistrat erstmals das Ausschenken direkt an den Kellereien, doch die Münchner ignorierten dieses Tabu, wie so manches andere widrige Verbot übrigens auch. Wegen dieses „illegalen Ausschanks“ aus den Kellern gab’s sogar erste schwere Keilereien zwischen Brauern, Wirten und Gästen, und des Pipsens Ur-Opa natürlich immer mittenmang dabei. 1812 dann endlich der allgemein erlösende Erlass: Bier vom Wirt, Essen von der Mama, Oma, Ur-Oma oder noch davor…

Wörtlich hiess es seinerzeit und noch heute in alter Schrift deutlich nachlesbar: „Es ist den Bierbrauern gestattet, auf ihren eigenen Märzenkellern in den Monaten Juni, Juli , August und September selbstgebrautes Märzenbier in Minuto zu verschleissen und ihre Gäste dort selbst mit Bier und Brotzeit zu bedienen. Das Abreichen von Speisen und anderen Getränken bleibt ihnen aber ausdrücklich verboten!“ Ellerbätsch! Da geht’s uns heute doch besser ‚nie mit dem Bier und allem anderen dazu!

Bis ins 18.Jahrhundert durfte Braunbier nur zwischen dem St. Michael-Tag am 29.September und dem St. Georg-Tag am 23.April gebraut werden. Im Sommer war’s dafür einfach zu warm, denn damals gab’s ja noch Sommer. Erst seit 1880 darf das ganze Jahr über Bier gebraut werden –ausser in Pasings Landsberger Strasse. Da schiss sich der erste Münchner Bierkeller seit 1728 um einen Deut oder so was drum und traute sich und braute sich. Anscheinend mit Erfolg: denn seit 1850 gab’s bereits über 50 Münchner Bierkeller, immer schön mit dem Garten verkleidet und den Kellern obendrauf, dabei 11 Meter tief in der Erde, bis zu 7 Metern hochgemauert und ganz oben natürlich eine natürliche Schicht Erde über dem ganzen Gewölbe! Bierkeller im Garten! Wer nimmt’s noch so genau nach der ersten zehnten Mass, boah eye ???

Anno 1812 jedoch trank jeder Münchner im Schnitt seine gut 500 Liter Bier pro Jahr, auch des Pipsens ewig-durstiger Ur-Opa. Heute sind es nur noch etwa 108 Liter jährlich. Mehr verträgt der normale Biermensch anscheinend nicht mehr. Dabei galten übrigens auch die damals schon fröhlichst mittrinkenden Mädels, die das richtige Radischneiden verstanden, als künfig-beste Ehefrauen. Heue versteht ja jedes bürgerlich-biergartenerfahrenen Girlie diese hohe Schneidekunst –oder etwa nicht? Seinerzeit begann es also mit einem ersten frechen Biergarten in Pasing – heute gib es rund 110 Gsuffa-Oasen in ganz Minga!

Und in einem davon findet man an ganz besonders heissen Sommertagen gegen Abend und meistens mit seinen Radl-Freunden und Radi-Mädels auch einen wie Pips, wie er gerade sein vermutlich mehrfaches Bier „ in Minuto verschleisst“, und dann sind 200 Jahre wie ein einziger Tag, aber schon ein sehr glücklicher.

Weiss sehr genau einer wie Pips.

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Pips  unterwegs

Pips ist hundejung, wieselflink, dachsfrech. Rasender Reporter. Und ständig unterwegs. Für die Ottobrunner Info. Sein Reporter-Credo lautet: „Lerne möglichst jeden Tag drei neue Menschen kennen!“ Denn dann erfährt man eine Menge. Eine ganze Menge mehr als andere Leute. Und dann weiß man schließlich viel. Wenn auch vielleicht nicht alles. Aber es sammelt sich an. Ganz schön sogar.

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