Serdar  Güder

Hermann Bauer von Autohaus Bauer in Ottobrunn - Foto: Serdar Güder Ottobrunner.info Am Samstag, 7. Juni kann jeder für Bäume radeln

Ottobrunn – Angeregt, durch die regionalen Umweltaktivitäten, kreierte Hermann Bauer von Autohaus Bauer in Kooperation mit Ottobrunner.info den Aktionstag „Radeln für die Umwelt “. Ab 10 Uhr kann jeder radeln und damit für mehr Bäume auf unserem Globus sorgen. Bürgermeister Thomas Loderer wird die Veranstaltung eröffnen und sich für Bäume auf den Sattel schwingen. Für denjenigen, der die meisten Kilometer innerhalb von 30 Minuten getreten hat, winken attraktive Preise.

Wissenschaftler und viele Politiker sind sich einig: Der Treibhauseffekt ist wohl die größte Herausforderung der Menschen weltweit in den kommenden Jahrzehnten. Wenn wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen, wenn sich die Erde also erwärmt, dann werden aus fruchtbaren Regionen trockene Steppen, dann legen Stürme und Überschwemmungen, Häuser und Straßen in Trümmer - Millionen Menschenleben sind bedroht.

Die Gegenmittel sind bekannt: Möglichst wenig von den klimaschädlichen Gasen in die Atmosphäre freisetzen und möglichst viel Kohlendioxid entfernen, das sich heute schon dort befindet. Den Ausstoß von Treibhausgasen verringern heißt vor allem Einsparung und effizienter Umgang mit Energie, auch durch die Entwicklung umweltverträgliche Motoren für Autos. Und die Natur selbst hilft dabei, Treibhausgase unschädlich zu machen. Denn alle Pflanzen verwandeln Kohlendioxid in Biomasse und Sauerstoff und binden so das Klimagas über viele Jahrzehnte. Das größte Problem aber bleibt: Die konsequente Anwendung aller Gegenmittel fordert von den Menschen einen völlig neuen Umgang mit Energie und vor allem neue Denkweisen und Gewohnheiten.

Kohlendioxid (CO2) ist das wichtigste Treibhausgas: In der Atmosphäre lässt es zwar das Sonnenlicht passieren, hält aber wie die Glasscheiben eines Gewächshauses einen Teil der Wärme zurück, die von der Erde abgestrahlt wird. So heizt sich die Atmosphäre auf: Ihre Durchschnittstemperatur liegt heute schon um ein Grad Celsius höher als zu Beginn der Industrialisierung. In den letzten Jahrzehnten scheint sich die Erwärmung sogar noch zu beschleunigen.

2006 griff das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Idee der Kenianischen Friedensnobelpreisträgerin und Umweltaktivistin Wangari Maathai auf und startete die Milliarden-Baum-Kampagne, um weltweit eine Milliarde Bäume zu pflanzen und damit die globale Erwärmung zu verlangsamen. Davon hörte der heute 10-jährige Starnberger Schüler Felix Finkbeiner und kam Anfang 2007 auf eine folgenreiche Idee: Er wollte mit seinen Mitschülern daran teilnehmen. Die  Schülerinitiative „Plant for the Planet" hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2009 in Deutschland sowie - durch Akquisition von Spenden - in Afrika, Süd- und Mittelamerika insgesamt eine Million Bäume zu pflanzen und pflanzen zu lassen.

Die Spenden des Aktionstages „Radeln für die Umwelt" werden der Schülerinitiative „Plant for the Planet" zugeführt. Mehrere Unternehmen der Region begleiten diesen Umwelttag mit eigenen Aktionsständen auf dem Gellende von Autohaus Bauer.

„Radeln für die Umwelt" ist die erste von einer Reihe von Veranstaltungen. So wird am 14. Juni das „Kickern für die Umwelt" und am 28. Juni das „Laufen für die Umwelt" durchgeführt. Weitere Aktionstage für die Umwelt sind in Planung. Möge das vorbildhafte Engagement nicht nur für mehr Bäume sorgen, sondern auch dass der Klimaschutz in den Köpfen der Menschen verankert wird.

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Serdar  Güder
 
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