Höhenkirchen-Siegertsbrunn - Zu einem Großbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen kam es am
Sonntag gegen 05.00 Uhr in Höhenkirchen/Siegertsbrunn. Ein Passant
bemerkte zu diesem Zeitpunkt, dass ein Stadl auf diesem
landwirtschaftlichen Anwesen lichterloh in Flammen stand.
Bei diesem Stadl handelt es sich um ein dreigeteiltes Gebäude, in
welchem unter anderem Stroh und Buchenholz in großer Menge gelagert
waren. Dadurch kam es zu einer sehr starken Rauchentwicklung, welche
sich bis zu den umliegenden Gemeinden Haar und Grasbrunn sowie den
Münchner Stadtvierteln Riem und Trudering auswirkte.
Aufgrund
des hohen Wasserdampfanteils des verbrennenden Buchenholzes und des
geringen Kohlenmonoxidanteils bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr für
die Bevölkerung dieser Gebiete.
Wegen der starken
Sichtbeeinträchtigungen wurden jedoch von der Einsatzzentrale des
Polizeipräsidiums München entsprechende Durchsagen im Radio veranlasst.
Ein
Hubschrauber der Polizei fertigte zudem Übersichtsaufnahmen vom
Brandort, um sicher zu gehen, dass keine weiteren Brandherde übersehen
werden.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand beläuft sich der
Sachschaden auf über eine Million Euro. Da drei Brandherde lokalisiert
wurden, erscheint Brandstiftung als Brandursache nicht ausgeschlossen.
Außerdem kamen über tausend Legehennen bei dem Brand ums Leben, die in einem Trakt des Stadls untergebracht waren.
Zur
Löschung des Brandes waren die Feuerwehren aus Höhenkirchen,
Siegertsbrunn, Hohenbrunn, Ottobrunn, Haar und Harthausen eingesetzt.