Prof. Dr. Hermann Eul, Geschäftsführer und Präsident von IMC, konnte Niebler und Hahn mit guten Nachrichten begrüßen: "Die Nachfrage nach Chips für Mobiltelefone, Smartphones und Tablet-PCs ist hoch und steigt beständig. Seit Februar konnten wir über 200 neue Mitarbeiter in Neubiberg einstellen". Damit habe Intel Wort gehalten, als es 2010 das Geschäftsfeld von Infineon übernommen habe, betonte Hahn. "Obendrein wurden auch noch neue Arbeitsplätze geschaffen", so der Wahlkreisabgeordnete erfreut.
Die Abgeordneten diskutierten mit der Geschäftsführung über notwendige Faktoren und Rahmenbedingungen, um den Erfolg auch in der Zukunft sicherzustellen. Durch neue innovative Technologien will sich Intel künftig auch im Bereich Energieeffizienz etablieren, in dem künftig Haushaltsgeräte ebenso wie Verkehrsleitsysteme über intelligente Kommunikation betrieben werden. "Dies ist eine große Chance für die Region, um sich als interessanter Standort für Fachkräfte zu etablieren und gleichzeitig die Weiterentwicklung energieeffizienter Regulierungen voranzutreiben", erklärt die Europaabgeordnete.
"Im Jahr 2014 wird sich die Zahl intelligenter Geräte von heute mehr als 2,8 Milliarden verdoppelt haben. Dabei muss eine sichere und effektive Kommunikation und Steuerung dieser Systeme gewährleistet sein und ein integraler Bestandteil unserer Arbeit sein", schildert Christian Lamprechter, Country Manager Deutschland und Österreich von Intel seine Vision. Hierbei geht es um die sogenannte Maschine-zu-Maschine Kommunikation, die es ermöglicht über das Internet z.B. den Zugriff auf Haushaltselektronik, Waschmaschine und Heizung zu erlauben und außerdem das intelligente Stromnetz weiterzuentwickeln, sowohl bei der Produktion als auch beim Verbrauch der Energie.
"Wir müssen uns der zukünftigen Herausforderung stellen, eine flächendeckende intelligente Regulierung des Energieverbrauchs zu ermöglichen", bilanziert Angelika Niebler. "An den Rahmenbedingungen arbeitet man gerade im Europäischen Parlament mit Hochdruck", erklärt die CSU-Europaabgeordnete weiter und schließt mit den Worten: "Energieeffizienz ist ein ganz zentrales Thema, so dass die Verabschiedung der Energieeffizienzrichtlinie im Europaparlament im Frühjahr 2012 ansteht." Dies ist eine wichtige politische Aufgabe, um in den nächsten Jahren den Wirtschaftsstandort Bayern zu einem Vorreiter in Sachen Energieeffizienz werden zu lassen.



















