Neubiberg - Jeden Morgen, wenn er von Neubiberg in sein Büro nach München fährt, die gleiche Situation. „Stau auf der Hauptstraße, und das in einer so ruhigen Gemeinde wie Neubiberg, denn wieder einmal sind die Schranken am S-Bahn-Übergang zu“, so Martin Koch, der örtliche FDP-Chef. Dreimal in jeder Stunde von Morgens bis in die Nacht schließen sich die Schranken am Bahnübergang an der Hauptstraße für jeweils mindestens 3, manchmal für bis zu 8 Minuten. Bedingt durch eingleisige Streckenführung und die sich am Neubiberger S-Bahnhof „überholenden“ Züge, ist dies länger als an jedem anderen Bahnübergang. „Durch die zunehmenden Verspätungen der Züge kann man sich noch nicht einmal auf die jeweiligen Abfahrtzeiten einstellen“, beschwert sich ein betroffener Bürger bei Koch über die nicht mehr tragbare Situation.